Wie sieht der konventionelle Planungsprozess aus?

Üblicherweise beauftragt ein Bauherr zunächst einen Architekten, der im Rahmen der Vorstellungen und Anforderungen des Bauherrn ein architektonisches Konzept entwirft. Hierbei stehen

  • Flächenaufteilung und -anordnung,

  • Einhaltung von Bauvorschriften,

  • Beachtung des Kostenrahmens und v.a.

  • gestalterische Gesichtspunkte

im Vordergrund.

Steht das bauliche Konzept im wesentlichen, werden die Fachplaner für die technischen Gewerke beauftragt. Sie errechnen auf Basis des baulichen Konzeptes Wärme-, Kälte- und Luftbedarf und entwickeln auf dieser Grundlage die gewerkespezifischen Versorgungskonzepte.

konventioneller Planungsprozess

Aus den vorgesehenen Nutzungen und der technischen Ausstattung ermittelt der Elektroplaner den elektrischen Leistungsbedarf und erarbeitet daraus das Elektroversorgungskonzept.

Die Kommunikation zwischen Architekten und Fachplanern ist durch deren unterschiedliche Sprache und die verschiedenen Betrachtungsweisen des Gebäudes erschwert. Selbst die Verständigung der Fachplaner untereinander verläuft nicht reibungslos und nicht selten wird z.B. bei der Weitergabe von Daten aus einem Anschlusswert eine mittlere Leistung und daraus eine Leistung mit Gleichzeitigkeit.

Diese Kommunikationshemmnisse kosten den Bauherrn Zeit und Geld - sowohl hinsichtlich der Herstellungskosten durch fehldimensionierte Anlagen, als auch bezüglich der Gebäudebetriebskosten durch unnötige Energie- und Instandhaltungskosten.


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